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remix

performance pop poetry

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remix.

Performance, Pop und Poesie – ein Dreiergespann, das auf uns Zuhörer und Zuschauer eine immens starke Wirkung ausübt. Was genau macht Musiktexte so anziehend, was ein Konzert so nachhaltig spannend? Warum finden wir immer mehr Pop im Theater? Und wie kann Poesie performt werden?

Mit der neuen Veranstaltungsreihe remix untersuchen wir die Schnittstellen zwischen Musik, Text und Performance. Wir zeigen Grenzgänger, Texttüftler und Protagonisten der konzertanten Wortkunst. Aber auch die Helden der theatralen Musikverwertung und die wissenschaftlichen Beobachter in Sachen Musiklyrik.

Kick Off:

Johannes Gruber: Eine Poetik des Rap

Rap existiert nicht auf dem Papier – Rap muss aufgeführt werden. Entscheidendes Qualitätsmerkmal ist dabei der individuelle Stil eines Rappers, sein »Flow«. Johannes Gruber untersucht die Verbindung von Text, Rhythmus, Musik und Performance anhand der von ihm entwickelten Flowanalyse. Die Anwendung dieser Methode auf über 600 Raptracks und die zugehörigen Texte liefert erstaunliche Ergebnisse und mündet in eine umfassende »Poetik des Rap«. Wie Rapper Mechanismen und Strategien nutzen, zeigt seine Lecture-Performance mit eindrücklichen Beispielen und größter körperlicher Einsatzbereitschaft.

30. Juni um 20 Uhr


Ab Juni regelmäßig im Theaterhaus G7.
remix ist eine Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Mannheim.



Letztes Update: 27.06.

Lydia Sophie Rakutt

Der Witwer mit dem Faible für Bulgaren

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Collagen & Neue Dramatik

Eine zufällige Begegnung auf dem Amt, viel buntes Papier und eine Erzählung, die sich plötzlich manifestiert.

Eine theatralische Bilderausstellung mit Text.

Finissage am 29. Juni um 19 Uhr.

Mit Kurzlesung von Rita Böhmer und Tom Hartmann.

 

remix:

Pandora Pop: Kassettenmädchen

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REWIND >> STOP// > PLAY. Pandora Pop spielt alte Kassetten und erzählt Geschichten. An den Orten unserer Kindheit und Jugend wühlt das Kassettenmädchen in der Vergangenheit, stöbert alte Wunden auf, kultiviert Neurosen, sucht nach Erklärungen, nach Leerstellen und abrupten Pausen, nach dem Rauschen der Nacht, dem Soundtrack unseres Lebens. Dabei überspielt sie Unbrauchbares, loopt Unwichtiges, verspult sich, übersteuert.

Vergessene One-Hit-Wonder vermischen sich mit historischen Ereignissen, persönliche Erlebnisse werden mit den gesammelten Anekdoten Anderer zu einer kollektiven Biographie-Compilation geremixt. Die Kassettensammlung ist dabei Gedächtnisstütze und Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit einer längst vergangenen Form der Datenspeicherung.

Das ‚Kassettenmädchen’ fragt nach den Möglichkeiten der Erinnerung im digitalen Zeitalter, danach welche Rolle Musik in diesem Zusammenhang spielt und wie viel Einfluss die Art des Erinnerns auf uns selbst hat. Ein Abend wie eine lang verschollene Mixkassette!

 

“Winde-Hertlings mädchenhafte Wildheit trägt den Abend. Ihr ‘Kassettenmädchen’ ist eine Liebeserklärung an die Achtzigerjahre, die Musik, die Jugend. Sie appelliert an die Kraft der Erinnerung, das beste aller Speichermedien.”

 Christiane Lutz, Süddeutsche Zeitung, 30.09.2014

„Das Kassettenmädchen. ….Ein filmisch charmantes Feuerwerk voll berührender Naivität. Und komisch.“

Michael Wüst, Kulturvollzug – Das digitale Feuilleton für München, 26.09.2014

Eine Koproduktion mit dem PATHOS München. Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

Konzeption, Regie, Performance: Anna Winde-Hertling // Mitarbeit: Aaron Austin-Glen, Jan Deck, Rebecca Egeling, Martina Missel, Mirco Winde // Technik: David Herzog, Goran Budemir, Gunnar Seidel // Produktion: Florina Vilgertshofer, Sabine Klötzer

 

Im Rahmen von remix – Performance, Pop & Poetry.

Performance, Pop und Poesie – ein Dreiergespann, das auf uns Zuhörer und Zuschauer eine immens starke Wirkung ausübt. Was genau macht Musiktexte so anziehend, was ein Konzert so nachhaltig spannend? Warum finden wir immer mehr Pop im Theater? Und wie kann Poesie performt werden?

Mit der Veranstaltungsreihe remix untersuchen wir die Schnittstellen zwischen Musik, Text und Performance. Wir zeigen Grenzgänger, Texttüftler und Protagonisten der konzertanten Wortkunst. Aber auch die Helden der theatralen Musikverwertung und die wissenschaftlichen Beobachter in Sachen Musiklyrik.
Ab Juni regelmäßig im Theaterhaus G7.

Die Veranstaltungsreihe remix ist eine Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Mannheim.

7. Juli um 20 Uhr

 

Die volle Lotte

featuring Lovefood Soundsystem

Wir machen die Bude auf für alle, denen zu Hause die Decke auf den Kopf fällt.
Für alle, die nicht mehr in der Bibliothek lernen wollen.
Für alle, die einfach nur in Ruhe ihren Schmöker zu Ende lesen möchten.
Für alle, die mal woanders arbeiten möchten. Oder einfach nur gerne bei uns sind.

Jeden Donnerstag mit veganem Mittagstisch von LOVE FOOD SOUNDSYSTEM im Hof und in unserer schnieken Bar DIE VOLLE LOTTE. Wir freuen uns auf euch.

Immer ab 11 Uhr!

 

Das Hungerhaus

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Hunger ist eine Katastrophe.
Hunger ist ein Mittel zum Machterhalt.
Hunger ist Not. Hunger ist Protest.
Und Hunger ist alltäglich.

Premiere am 28. September 2017.

Ein theatraler Parcours durch das Theaterhaus G7.
Vom 28. September bis 28. Oktober 2017

Unter anderem mit Thomas Depryck, Hanneke Paauwe, Maren Kaun, Peter Klein, Kollektiv Positron, Angelika Baumgartner und Anna Peschke.