Theaterhaus G7

Die Website des Theaterhauses G7

Ab dem 1. Dezember 2018!

Geschenke_A4

Der Adventskalender

Täglich wechselndes Überraschungsprogramm!

 

23 liebe, lange Abende hat der Advent. Viel Glühwein hat der Weihnachtsmarkt. Und lange Wunschzettel haben wir alle. Damit nun keiner in der Vorweihnachtszeit zum Alkoholiker werden muss und sich vor Langeweile beim Online-Shopping ruiniert, haben wir für alle einen Adventskalender gebastelt.

24 Türchen, die jeden Abend eine famose Überraschung bieten. Eigene Theaterproduktionen, Gäste aus ganz Deutschland, Kabarett, Performances, Improvisiertes und Musik warten hinter den lieben Theaterhaustürchen.

Was genau gespielt wird, geben wir jeden Tag zur Mittagszeit bekannt auf Facebook und unter www.theaterhausg7.de.

 

Beginn jeweils um 20 Uhr. Sonntags um 16 Uhr

Kassenöffnung eine Stunde vorher.

Einheitspreis 10 Euro, Kinder bis 14 Jahren 6 Euro

 

5er-Karte (übertragbar) nur an der Abendkasse erhältlich für 40 Euro.

5x Theater, 4x dafür bezahlen.

 



Letztes Update: 17.11.

Baden gehen_A4

Eine Kooperation mit dem Club der Polnischen Versager, Berlin.

Vom 17. bis 25.11., täglich von 18 bis 22 Uhr.

Die Gebrüder Gerlach Defizienzoptimierungs-AG ist ein unwesentlich relevantes Familienunternehmen, das sich seit Generationen zum Ziel setzt, das Image des Scheiterns und Versagens zu repositivieren, indem es für Personen und Personengruppen verschiedene, individuell abgestimmte Defizienzoptimierungsprogramme anbietet, um sich so seinem ganz persönlichen Misserfolg auf eine unbeschwerte Art wieder neu und unvoreingenommen annähern zu können. Die Programme, die sich vor allem an Menschen im Alter zwischen 0 und 99 richten, umfassen Themengebiete wie „Untauglichkeitstraining“, „Mangelhaftigkeitsfestigung“, „Perfektionsdrangabbau“ oder auch „Erfolgsvermeidungsstrategien jeglicher Art“.

Dabei war bereits dem Gründer der Gerlach Defizienzoptimierungs-AG, Friedhelm Wendelin Gerlach (1804 – 1876) eine entspannte, wohltuende Atmosphäre stets äußerst wichtig. Bei seiner Rede zur Firmengründung im Jahre 1855 sprach er die bis heute immer noch als Grundsatz für das Unternehmen dienenden Worte: „Hätten alle Scheitervorgänge der letzten Jahrhunderte in angenehmer, wohltuender Atmosphäre stattgefunden, müssten wir uns heute nicht mit diesem eklatanten Negativimage dieser doch so wichtigen Vorgänge herumplagen und unsere Welt würde in einem viel höheren Masse als jetzt Erkenntnisse gewinnen und verwerten können.“

Der Club der Polnischen Versager wird für 10 Tage eine bespielte Rauminstallation zum Thema „Scheitern“ im Foyer des Theaterhauses G7 für Einzelpersonen und Kleingruppen anbieten. Im Zentrum werden zwei Badewannen stehen – soviel sei schon mal verraten. Die Gebrüder Gerlach, verkörpert durch Christoph Theussl und Mathias Lenz, treten mit den Badegästen in Kontakt und führen mit diesem ihr Defizienzoptimierungsprogramm durch.

Vom 17. bis 25.11., täglich von 18 bis 22 Uhr.

Bei Veranstaltungen immer vor und nach der jeweiligen Vorstellung.
Eintritt frei.

Mit freundlicher Unterstützung durch:

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Das Archiv macht Überstunden! Aufgrund der vielen lieben Menschen, die unsere Sammlung von Mannheimer Geschichten um und über das Scheitern sehen wollen haben wir an zwei Tagen unsere Öffnungszeiten verlängert: am 21. und 29. November haben wir das Archiv bis 20 Uhr geöffnet. Wir freuen uns auf euch!

 

Die belgische Regisseurin und Autorin Hanneke Paauwe und Bernd Mand, Künstlerischer Leiter am Theaterhaus G7, bauen gemeinsam mit Mannheimer Bürger*Innen an diesem außergewöhnlichen Archiv im Mannheimer MARCHIVUM.

(SWR Aktuell, 13.11.208. Redaktion: Monika Regelin)

Ausgangspunkt ist die menschliche Angst vor dem Scheitern. Die Furcht, nach einem Misserfolg nicht mehr dazuzugehören (zu Familie, Freunden oder auch am Arbeitsplatz). Die Furcht ausgeschlossen zu werden, alleine zu sein und nicht akzeptiert oder geliebt zu werden.

Diese Angst wird in der Regel nicht gezeigt, so wie man auch Misserfolge versucht zu verstecken. Das Scheitern ist weiterhin ein Tabu, etwas, das man nur allzu gerne unter den Teppich kehren, vergessen und ungeschehen machen möchte. Die Geschichte des Scheiterns ist eine Geschichte voller Scham, Stress und Erschöpfung. Und nicht selten führt die Angst vor dem Misserfolg zu einer extremen Form der Konformität der Menschen. In ihren Lebensentwürfen, ihrem Verhalten und sogar ihren tiefsten Wünschen.

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Von der Seniorentagesstätte über die Grundschule bis zum Wochenmarkt, im Frisörladen, bei der Bahnhofsmission und an der Straßenecke – an den unterschiedlichsten Orten dieser Stadt haben die Archivar*innen des Misserfolgs ihre Geschichten gesammelt. Viele persönliche Erlebnisse und Geschichten vom Scheitern kamen per Post oder Email und werden nun im MARCHIVUM im Rahmen einer dreiwöchigen Ausstellung zu sehen sein. Hier steht das sinnliche Wahrnehmen und Erfahren von Momenten des Scheiterns im Mittelpunkt der interaktiven Geschichtensammlung. Und auch hier können weiterhin Geschichten eingereicht werden, denn das Archiv des Misserfolgs wächst immer weiter.

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Vernissage am 7. November um 18 Uhr im MARCHIVUM.

Ausstellungsdauer vom 8. bis 30.11., Dienstag, Mittwoch, Freitag 12 bis 16 Uhr, Donnerstag 14 bis 18 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Eine Kooperation mit dem MARCHIVUM und dem Kulturamt der Stadt Mannheim.

Mit freundlicher Unterstützung durch:

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Eine Kooperation von Theaterhaus G7 und dem Nationaltheater Mannheim

Wenn wir das Scheitern nicht lediglich als eine lästige Vorstufe des Erfolges abtun, sondern als autonomen Gegenstand betrachten, dann ist es nur folgerichtig, unsere Papierkörbe archäologisch zu durchforsten und all die als „gescheitert“ abgestempelt und entsorgten Artefakte zu Tage zu fördern und die versäumte Auseinandersetzung mit Ihnen nachzuholen. Wer kann schon sagen, ob sich darunter nicht auch wahre Schätze verbergen? Auch erfolgreiche Autor*innen haben Texte verworfen, in den Tiefen ihres PCs versteckt, die nie ihren Weg an die Öffentlichkeit fanden, die nur Entwürfe geblieben sind und nie fertig wurden oder nicht fertig werden sollten. Ein riesiger (digitaler) Papierkorb mit gescheiterten Texten! Wir haben renommierte Autor*innen gebeten, uns das eine oder andere Fragment zum Lesen zur Verfügung zu stellen. Einige haben schon in ihren Papierkörben gekramt und uns ihr als „gescheitert“ abgestempeltes Material zur Verfügung gestellt.

In der zweiten Ausgabe dieser neuen Lesereihe schenkt uns Autorin Maja das Gupta ein Kleinod aus ihrem Papierkorb.

Gelesen und eingerichtet werden die Lesungen sowohl von Ensemblemitgliedern des Nationaltheaters als auch von künstlerischen Mitarbeiter*innen des Theaterhauses.

Künstlerische Leitung: Pascal Wieandt

Freitag, 14. Dezember um 20 Uhr im Casino Werkhaus am nationaltheater Mannheim

Karten: 12 Euro, ermäßigt 9 Euro

Mit freundlicher Unterstützung durch:

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