TiG7

Die Website des Theaterhauses G7

unter.wasser – a farewell party

Eine Reise an die Ränder Realität.

Ein fabulöses Gastspiel vom figuren theater tübingen am 7.4. um 20 Uhr bei uns im Theaterhaus!

Ein Abend über die Zeit, das Vergessen, das Erinnern und den Abschied. Und mit Schnaps.



Letztes Update: 28.03.

Einhart Klucke: Abschied vom Lästern – ein Kabarettist fordert sich heraus

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Wer immer lästert, ist mit sich selbst unzufrieden heißt es. Wer will schon dauernd mit sich selbst unzufrieden sein. Was aber, wenn Klucke als Kabarettist schon aus beruflichen Gründen permanent lästern muss? Obwohl er mit sich selbst eigentlich höchst zufrieden ist. Dafür aber höchst unzufrieden mit dem Zustand unserer Gesellschaft. Wenn zum Beispiel sein Deo versagt, kann er sich trotzdem noch gut riechen. Aber wenn Deutschland immer muffiger wird, dann stinkt ihm das gewaltig. Da wird das Lästern schnell zur Last. So wie unfreiwilliges Aufstoßen. Wenn er sich mal entspannt hängen lassen will, dann lästert es einfach spontan aus Klucke raus: Spöttische Blähungen, boshafte Faulgase, höhnisches Stänkern. Da setzt sich im Bus niemand neben ihn. Also lässt man Lästern lieber sein? Ich will ja nicht lästern: Aber…

„Einhart Klucke zeigt im TiG7 einmal mehr, wie unverzichtbar politisches Kabarett gerade in diesen Zeiten ist.“ (Mannheimer Morgen)

Freitag, 31. März und Samstag, 1. April um 20 Uhr

Eintritt: 14 Euro, ermäßigt 10 Euro

 

unter.wasser – a farewell party

Eine Reise an die Ränder Realität.

Gastspiel vom figuren theater tübingen

unter.wasser - figuren theater tübingen

Wir alle kennen sie, die Tage unter Wasser, die Minuten und Sekunden ohne Sauerstoff und Gleichgewicht, plötzliche Momente in einer anderen Wirklichkeit. Die Inszenierung des figuren theater tübingen taucht zu diesen Momenten, zu Vergessenem und Versunkenem und schafft Begegnungen unter der Wasseroberfläche der Realität. Da sitzt sie uns am Tisch gegenüber, die Zeit, das alte Luder, und trinkt Schnaps. Sie lädt ein zum Erinnern und Vergessen, zum Abschied vom einen und der Ankunft in einem anderen Leben.

Zwei Darsteller, ein altes Radio und erstaunliche Erscheinungen bitten zu einer Reise in unbekannte Sphären. Mit Mitteln des Figurentheaters verschieben sich die Grenzen der Wahrnehmung und die Schwerkraft wird ausgehebelt. Ein poetischer Tauchgang mit Wasser und Schnaps.

Mit: Sabine Effmert und Christian Glötzner
Regie: Frank Soehnle
Ausstattung: Ulrike Andersen, Anja Kilian und Frank Soehnle
Musik: Johannes Frisch
Assistenz: Leonard Wanner
Logbuch Begleitung: Birgit Heiderich
Fotos: Leo Wagner


Eine Koproduktion des figuren theater tübingen mit dem Figurentheater Bremerhaven, Glötzner Produktionen, Figurentheater Anja Kilian Hamburg und Sabine Effmert.
Gefördert vom Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg, dem Kulturamt der Universitätsstadt Tübingen und dem Kulturamt Bremerhaven.

Freitag, 7. April um 20 Uhr

Eintritt: 14 Euro, ermäßigt 10 Euro

 

Am Limbus

Somnia

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Ein Filmkonzert.

Somnia ist das Erstlingswerk der 2012 in Freiburg gegründeten Band Am Limbus. Kurz zusammengefasst: Progressive-Rock, Pop und Elektro. Bei uns live und mit Bewegtbild.

Mit:

Lena Knobloch – voc
Lukas Auer – dr
Bastian Hirth – bass
Jeroen Everts – git
Torsten Kirk – git
Henning Jensen – syn

Filme von Tamara Ens, Jan-Mark Weddeling & Florian Schober, Undine Leonhardt, Tolga Ulas, Evelin Schaller, Thomas Latzel und Michael Helmbrecht.

Samstag, 22. April

20 Uhr

Eintritt: 14 Euro, ermäßigt 10 Euro

 

Premiere

Eine nicht umerziehbare Frau

nicht umerziehbare frau motiv

Eine nicht umerziehbare Frau
von Stefano Massimi

Das Stück Eine nicht umerziehbare Frau von Stefano Massini  zeigt eine Reihe von erschreckenden Momentaufnahmen aus dem Inferno des tschetschenischen Krieges. Es ist eine Art Monument über das individuelle Leid der Menschen in Kriegssituationen. Ein Abstieg durch den Schrecken, der zu einer Reflexion über die Freiheit der Presse und über den Beruf des Journalisten wird. Ein harter Realitätsabgleich.

Stefano Massini hat das Stück 2007 nach der Ermordung Anna Politkowskajas geschrieben. 2005 erhielt er für sein Stück L’odore assordante del bianco den Pier Vittorio Tondelli-Preis. Seine Trilogie LEHMAN BROTHERS. Aufstieg und Fall einer Dynastie wurde 2013 zunächst in französischer Übersetzung im Centre Dramatique National de St.-Étienne uraufgeführt und 2015 von Massini in Mailand im italienischen Original. Massini erhielt dafür 2015 den italienischen Theaterpreis Premio Ubu. Massini ist seit Mai 2015 künstlerischer Berater am Piccolo Teatro.

Regie: Inka Neubert
Ausstattung: Linda Johnke, Musik: Johannes Frisch
Mit: Fiona Metscher

Premiere: 27. April um 20 Uhr

Weitere Termine: 28.4., 11., 13., 20.5. & 22.6. um 20 Uhr

Am 10.5. um 17 Uhr. Mit Ermäßigung für Senioren.
Eintritt 14 Euro, ermäßigt 10 Euro

 

3 Akte

3akte

Gastspiel mit Antje Töpfer

3 Akte
Das stumme Lied vom Eigensinn

Drei scheinbar abgespielte Materialien kehren auf die Bühne zurück, weil sie die Spielerin nicht loslassen.
Aus Mythischem, Biographischem und Fiktionalem entstand in der Regie von Stefanie Oberhoff ein Abend über den Eigensinn vom Material, der Dickköpfigkeit von Ideen und über dringend notwendige Verwandlungen. Was die Figurenspielerin Antje Töpfer und der Musiker Christoph Mäcki Hamann an ästhetischer Entschiedenheit, feinnervigem Zusammenspiel, Sinnlichkeit und formaler Konzentration auf die Bühne bringen, berührt, aktiviert und bleibt lange im Gedächtnis.

Im Rahmen von Best Of(f) 2017 – Eine Kooperation der Landesverbände freie Theater und Soziokulturelle Zentren – mit finanzieller Unterstützung des Landes Baden-Württemberg

5. & 6. Mai um 20 Uhr

Karten 14 Euro, ermäßigt 10 Euro