Theaterhaus G7

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Hausfreunde Austria

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5. bis 8. Juli

Nach dem erfolgreichen ersten Arbeitstreffen Hausfreunde Austria in der vergangenen Spielzeit möchten wir den Austausch mit Theaterschaffenden des Kinder- und Jugendtheaters in unserem Nachbarland Österreich ausbauen und vertiefen. Und den Schwerpunkt des Theaters für ein junges Publikum an unserem Haus weiterhin verstetigen.

Gemeinsame Seherlebnisse in Form von Gastspielen, thematische Schwerpunkte und die Öffnung der Treffen für Theaterschaffende aus Mannheim, der Region und auch anderen Bundesländern bilden den Kern dieser Idee, die für uns auch die Basis für mögliche Kooperationen über die Landesgrenzen hinweg darstellt.

In der zweiten Ausgabe unseres Netzwerktreffens Hausfreunde Austria werden wir zum einen unsere Koproduktion Mongos mit Follow the Rabbit (Graz) zeigen, die das Ergebnis unseres ersten Netzwerk- und Austauschtreffens im Mai 2017 darstellt. Zum anderen haben wir Muttersprache Mameloschn von makemake produktionen (Wien) als Gastspiel eingeladen. Außerdem freuen wir uns, die österreichische Autorin Mascha Dabić für eine Lesung aus ihrem Debütroman Reibungsverluste gewonnen zu haben.

Das viertägige Arbeits- und Gastspieltreffen steht in diesem Jahr unter dem Thema „Fremdsein im Leben – Außenseiter, Randgestalten und das Leben in der Seltsamkeit auf der Bühne des Theaters für ein junges Publikum“ und wird der Frage nachgehen, wie Fremdsein in seinen unterschiedlichen Facetten im zeitgenössischen Theater verhandelt wird. Mit eingeladenen Experten, den Beteiligten der Gastspielproduktionen und interessiertem Publikum werden wir im Diskurs die künstlerischen Möglichkeiten in Darstellung, Form und Text untersuchen.

5.7. um 20 Uhr

Muttersprache Mameloschn

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makemake produktionen/KosmosTheater, Wien

„Es geht um die Wut und die Denkfehler, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, damit die Jüngeren sie entlarven und versprechen alles besser zu machen, dann selber scheitern, und irgendwann kann man dann endlich damit anfangen, sich gegenseitig zu verstehen.“
(Marianna Salzmann)

makemake produktionen bringt vier Frauen auf die Bühne, die sich an der Liebe zueinander und der Unmöglichkeit der Kommunikation miteinander abarbeiten. Vier Frauen, die versuchen das Schweigen zu behalten und gleichzeitig damit zu brechen. Sara Ostertag begibt sich auf die Suche in die düsteren Ecken von Mutter-Tochter-Beziehungen und dem Umgang mit der eigenen politischen Verantwortung. Was werden wir sagen, wenn uns unsere Kinder fragen: Und was habt ihr damals gemacht? Ausgangsbasis ist das Buch von Marianna Salzmann: Rahel, die nach ihrer sexuellen Identität sucht; ihre Großmutter, die das KZ überlebte und überzeugte Kommunistin ist und Rahels Mutter, die mit dem Judentum und dem gescheiterten kommunistischen Experiment ihrer Mutter nichts anfangen kann.

„Das Stück ist eingesponnen in Musik und Gesang, die Poprzan mit Charisma anführt. […] Ein bemerkenswerter Abend.“
(Michael Wurmitzer, Der Standard, derstandard.at)

Regie: Sara Ostertag
Mit: Suse Lichtenberger, Michèle Rohrbach, Martina Rösler,
Musik: Jelena Popržan
Ausstattung: Nanna Neudeck
Regieassistenz: Anita Buchart
Produktion: Daniela-Katrin Strobl/Julia Haas

Karten: 18 Euro, ermäßigt 14 Euro

6.7. um 18 Uhr & 7.7. um 20 Uhr

Mongos

Theaterhaus in G7 spielt "Mongos" von Sergej Goessner Regie: Martin Brachvogel Mit: Nuri Yildiz, Jonas Werling Foto Thomas Troester

Theaterhaus G7/Follow the Rabbit, Graz

Stück von Sergej Gößner

Ikarus und Francis lernen sich im Krankenhaus kennen. Francis kämpft mit einer degenerativen Nervenkrankheit, und Ikarus ist querschnittsgelähmt. Die beiden nerven sich gegenseitig kolossal und werden genau deshalb beste Freunde. Nachdem sie in ein gemeinsames Zimmer verlegt werden, sind sie unzertrennlich, ab jetzt ist alles möglich. Oder vielleicht doch nicht so ganz?

Mongos erzählt eine Geschichte von Außenseitern, Aufschneidern und Geschichtenerzählern. Eine Geschichte über verlorene Freundschaften, gefundene Hoffnungen und beinah alles andere auch. Kurzum: eine Geschichte vom Leben in der Seltsamkeit der Welt.

Eine Koproduktion mit Follow the Rabbit, Graz.

Karten: 16 Euro, ermäßigt 10 Euro

8.7. um 20 Uhr

Mascha Dabić: Reibungsverluste

Eine Dolmetscherin erzählt. Nach zweieinhalb Jahren in Russland ist Nora wieder zurückgekehrt. In ihrem Job als Dolmetscherin ist sie Sprachrohr für traumatisierte Flüchtlinge, ebenso wie für die Psychotherapeuten. Es fällt ihr zunehmend schwer, sich von den Leidensberichten der Flüchtlinge zu distanzieren und die verallgemeinernde Haltung von Politik und Gesellschaft zu akzeptieren. Daneben versucht Nora, ihr eigenes chaotisches Leben auf die Reihe zu kriegen. Mascha Dabić zeigt in ihrem Roman eindrücklich eine kaum beachtete Seite der Flüchtlingskrise: die Dolmetscherin im Hintergrund.

Mascha Dabić, 1981 in Sarajevo geboren, übersetzt Literatur aus dem Balkanraum, u. a. Ausgehen von Barbi Marković für Suhrkamp. Studium der Translationswissenschaft (Englisch und Russisch). Lebt in Wien und setzte sich journalistisch mit dem Phänomen Migration auseinander (daStandard.at), arbeitet als Dolmetscherin im Asyl- und Konferenzbereich und lehrt an den Universitäten Innsbruck und Wien. Mit ihrem Debütroman Reibungsverluste wurde sie von Daniela Strigl für den Franz-Tumler-Literaturpreis nominiert und landete auf der Shortlist Debüt des Österreichischen Buchpreises 2017.

Mit anschließendem Autorinnengespräch.

Karten: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro

 



Letztes Update: 22.06.

Theaterfestival Schwindelfrei

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Vom 28.6.-1.7. ist das Theaterfestival Schwindelfrei zu Gast bei uns im Theaterhaus G 7.

Weitere Informationen finden sie unter www.theaterfestival-schwindelfrei.de

 

Mongos

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Stück von Sergej Gößner

Ikarus und Francis lernen sich im Krankenhaus kennen. Francis kämpft mit einer degenerativen Nervenkrankheit, und Ikarus ist querschnittsgelähmt. Die beiden nerven sich gegenseitig kolossal und werden genau deshalb beste Freunde. Nachdem sie in ein gemeinsames Zimmer verlegt werden, sind sie unzertrennlich, ab jetzt ist alles möglich. Oder vielleicht doch nicht so ganz?

Theaterhaus in G7 spielt "Mongos" von Sergej Goessner Regie: Martin Brachvogel Mit: Nuri Yildiz, Jonas Werling Foto Thomas Troester

Foto: Thomas Troester

Mongos erzählt eine Geschichte von Außenseitern, Aufschneidern und Geschichtenerzählern. Eine Geschichte über verlorene Freundschaften, gefundene Hoffnungen und beinah alles andere auch. Kurzum: eine Geschichte vom Leben in der Seltsamkeit der Welt.

Theaterhaus in G7 spielt "Mongos" von Sergej Goessner Regie: Martin Brachvogel Mit: Nuri Yildiz, Jonas Werling Foto Thomas Troester

Foto Thomas Troester

Sergej Gößner, geboren 1988, ist ausgebildeter Schauspieler. Mongos ist sein erstes Theaterstück als Autor und war 2016 für den Autorenwettbewerb beim Heidelberger Stückemarkt nominiert.

Regie: Martin Brachvogel

Mit: Nuri Yildiz, Jonas Werling

Eine Koproduktion mit Follow the Rabbit, Graz.

Mannheim-Premiere am 1. Juni um 20 Uhr im Theaterhaus G7.

Weitere Spieltermine:  6. Juli um 18 Uhr  & 7. Juli um 20 Uhr

 

 

Amateurensemble theater/verein G7

Lauf, Alter, lauf

Eine Joggerkomödie

von Isa Maubach, Einhart Klucke und Peter Klein.

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Was hört man nicht alles über die Erfahrungen von Läufern und Joggern. Sie werden von Glücksgefühlen überschwemmt, erleben Phasen von purer Euphorie und traben dem Ziel entgegen ohne Schmerz und Müdigkeit zu spüren.

Nach solchen und ähnlichen Erfahrungen haben wir im vergangenen Jahr gesucht und dazu Beiträge auf unserer Webseite, www.lauf-alter-lauf.de gesammelt. Und wir haben die  unterschiedlichsten Läufertypen getroffen: den Perfektionisten, den Medaillensammler oder die Genussläuferin…… Wir sind sogar selbst Marathon gelaufen, um das Glück zu finden.

Daraus haben wir ein Theaterstück entwickelt. Antworten auf die Frage nach der Glückseligkeit beim Laufen gibt es auf unseren Bühnen, den Aschenbahnen der Stadt Mannheim.

Einhart Klucke als „No-sports-Experte“ moderiert den Abend.

 

Idee und Leitung: Peter Klein

Textfassung: Isa Maubach, Einhart Klucke und Peter Klein.

Mit: Daniela Petermann, Elsa Romfeld, Einhart Klucke, Norbert Krämer und Max Leonhardt.

 

Premiere am 20. Juli um 20 Uhr

Ort: 48er Platz, August-Bebel-Strasse, Ma-Almenhof

Spieltermine und Orte:

21.7.: Sportplatz Unterer Luisenpark, Werderstr. Ma-Oststadt
3.8.: Schlossgartenplatz/Schnickenloch, Rheinpromenade, Ma-Lindenhof
4.8.: Sportplatz Unterer Luisenpark

5.8.: Kulturhaus Käfertal, Stempelpark (19 Uhr)
10.8.: 48er Platz, August-Bebel-Strasse, Ma-Almenhof
11.8.:48er Platz, August-Bebel-Strasse, Ma-Almenhof
17.8.: Schlossgartenplatz/Schnickenloch
18.8.: Schlossgartenplatz/Schnickenloch

Jeweils um 20 Uhr, wenn nicht anders angegeben.