TiG7

Die Website des Theaterhauses G7

Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist.  (Edgar Schmandt)

„Zum neuen Jahr ein neues Hoffen, die Erde wird noch immer grün.“ So rufen derzeit die Kalenderblätter und man weiß eigentlich gar nicht mehr, was das denn jetzt bedeuten soll. „Auch dieser März bringt Lerchenlieder, auch dieser Mai bringt Rosen wieder, auch dieses Jahr läßt Freuden blühn.“ Beinahe zweihundert Jahre ist dieser Versschläger nun schon alt und beim Blick auf die erbaulichen Gartenkalender und Sinnspruchsammlungen zum Jahreswechsel immer noch ein absoluter Gassenhauer. Passend irgendwie, denn kurz vor der Weihnacht beginnt ja in der Regel das besinnliche Sinnieren über das vergangene Jahr. Die aufgeregte persönliche Bilanz. Der ganz eigene Abschlussbericht.

Und damit auch der zurückhaltende Blick auf das kommende Jahr. Was wird da kommen, was wird da gehen? Was will man sich wünschen und was traut man sich, zu wünschen? Und was wird wieder nicht passieren? Kommt die Liebe, verschwindet ein Freund und passiert jetzt doch dieses Wunder? Die Antworten darauf bringt in der Regel die Zeit. Manchmal früher, manchmal später. Also, in der Regel eher später. Aber die Antworten kommen, keine Sorge.

Vielleicht liegen sie nicht unter dem Weihnachtsbaum. Vielleicht warten sie auch nicht in der Konfettipfütze am Neujahrstag. Vielleicht vergehen auch noch so einige Jahreswechsel bis wir ihnen vermeintlich zufällig begegnen. Aber wir werden sie finden.

Daher seien Sie nicht ungeduldig mit dem kleinen neuen Jahr, das bald seine ersten Schritte machen wird und mindestens genauso überrascht und überfordert durch diese Welt tapsen wird wie wir. Es wird wachsen und genau das bringen, was wir zulassen. Was wir gestalten. Was wir bauen. Also, im besten Fall, genau das, was wir uns erhoffen und wünschen.

Fühlen Sie sich also freundlichst unter Druck gesetzt, sich etwas Ordentliches zu wünschen für diese Weihnacht. Und für dieses neue Jahr, das vor der der Tür steht. Neugierig, unsicher und noch ganz klein. Passen Sie gut drauf auf.

 

Vom Guten nur das Beste und eine klare Sicht wünschen

Inka Neubert, Bernd Mand und das Theaterhaus G7



Letztes Update: 01.12.

Schumacher & Adenauer

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Mannheim-Premiere am 9. Dezember um 20 Uhr.

Weitere Spieltermine: 10., 16. und 17. Dezember. Jeweils um 20 Uhr.

Was halten die Ludwigshafener von den Quadratebewohnern auf der anderen Rheinseite? Wie stehen die Mannheimer zu ihrer Nachbarstadt? Gibt es so etwas wie eine historisch begründete Rivalität oder treten hier vielmehr lange anhaltende Trennungsschmerzen zu Tage?

Regisseur Pascal Wieandt und die beiden Schauspieler Irina Maier und Dennis Dagli haben sich gemeinsam auf die Suche nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Städten gemacht und die Ergebnisse zu einer kleinteiligen Bestandsaufnahme gebaut. Private Liebesgeschichten, Stadtgeschichte(n) und lokale Eigenheiten vermischen sich hierbei zu einem ungewöhnlichen Blick auf zwei Städte, die uns einiges zu erzählen haben.

Besetzung

Darsteller: Irina Maier und Dennis Dagli

Regie: Pascal Wieandt

Dramaturgie: Bernd Mand

Kostüm & Bühne: Marcela Snaselova

Schumacher & Adenauer ist eine Koproduktion mit dem Kulturzentrum dasHaus in Ludwigshafen. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Mannheim und der Stadt Ludwigshafen.

 

Die Weihnachtsgeschichte

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18. bis 22. Dezember jeweils um 16 Uhr.

„Königskekse“ heißt eine kleine Bäckerei. Schon früh morgens kommt die Bäckerin, um Kekse zu backen, zu verzieren, zu verpacken. Und da Weihnachten vor der Tür steht, duftet es nach Lebkuchen, Zimtsternen, Vanillekipferln, Hektik und Geschichten.
Zum Beispiel der von Maria und Josef, die in einem Stall in Bethlehem ein Kind zur Welt bringen, von dem man auch 2000 Jahre später noch sprechen wird. Ein Stern leuchtet dabei am Himmel und der Hirte mit seinen Schafen, die Heiligen Drei Könige und auch die Bäckerin machen sich auf den Weg, um die Krippe samt Kind zu finden und ihm ihre Geschenke zu bringen.

Ein Figurentheaterstück zum Anbeißen für Menschen ab 4 Jahren.

Und immer ab 15 Uhr gibt es die leckersten selbstgebackenen Kuchen und Kekse der Bäckerin bei uns im Theatercafé zu kosten.

Mit Maren Kaun
Regie Martin Bachmann
Ausstattung: Maren Kaun, Alex Knüttel

Eintritt 6 Euro (Erwachsene), 4 Euro (Kinder)