Theaterhaus G7

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Wiederaufnahme

Eine nicht umerziehbare Frau

Theaterhaus G7 "Eine nicht umerziehbare Frau" mit Fiona Metscher, Regie: Inka Neubert, Musik: Johannes Frisch, Ausstattung: Linda Johnke Foto Thomas Troester

Es geht um viel in diesem eindrücklichen Monolog. So wie in unserer heutigen Welt. Den scheinbar ewig dauernden Krieg, das Recht auf die Wahrheit hinter den Fassaden, die Freiheit der Presse und letztendlich auch die Freiheit von uns allen.

Eine nicht umerziehbare Frau von Stefano Massini ist inspiriert von Schilderungen Anna Politkjowskajas, es präsentiert eine Reihe von Momentaufnahmen aus dem Inferno des tschetschenischen Krieges. Es ist ein Monument über das individuelle Leid der Menschen in Kriegssituationen. Ein Abstieg durch den Schrecken, der zu einer Reflexion über die Freiheit der Presse und über den Beruf des Journalisten wird. Und einem harten Realitätsabgleich mit der brüchigen Welt um uns herum.

„Fiona Metscher gelingt hierbei als Darstellerin ein veritables Kunststück: Sie spielt mit kalten Tränen, ohne in Larmoyanz oder Selbstmitleid abzurutschen. Gerade ihre beherrschte Sachlichkeit lässt diese große Theaterrede besonders eindringlich geraten.“ (Ralf-Carl Langhals im Mannheimer Morgen)

16., 17., 23. & 24. Februar, jeweils um 20 Uhr.



Letztes Update: 17.02.

Werkstatt am Donnerstag

Amateurensemble theater/verein G7:

Kurz und dramatisch reloaded

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2 Einakter

Mauerblumen
Zwei Frauen, aufgewachsen in Ostdeutschland. Wer sind sie, was treibt sie an und was unterscheidet sie von den Frauen aus Westdeutschland? Die beiden erzählen aus ihrem Leben, unterhaltsam, selbstbewusst und manchmal nicht ganz ernst gemeint.

Pussy Riot
Für eine Performance-Nummer in einer Moskauer Kathedrale wurde die Pussy-Riot Aktivistin Nadja Tolokoninnikowa zu zwei Jahren Lagerhaft verurteilt. Ihre Erfahrungen hat sie rotzig und frech niedergeschrieben – und so bringen wir’s auf die Bühne.

Einrichtung: Tanja Wolf
Spiel: Vivian Hauf, Martina Püttmann, Isa Maubach

Donnerstag, 22. Februar um 20 Uhr

Karten: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro
Nur an der Abendkasse erhältlich.

 

Und sonntags Kuchen.

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Der perfekte Sonntag: Ausschlafen, spät frühstücken, spazieren gehen – und dann ins Theater auf ein Stück Kuchen (oder zwei) und eine feine Lektüre.

Einmal im Monat legen wir sonntags unsere Lieblingsbücher aus – zum selber Schmökern und vorlesen Lassen. Und wir tischen  unsere Lieblingskuchen auf – zum Genießen und Kleckern.

Zwischen 15 Uhr und 18 Uhr wird das Theaterfoyer zum zweiten Wohnzimmer für alle, die es sich mit einem guten Buch und einem süßen Leckerbissen gemütlich machen wollen. Kommt rum. Wir freuen uns.

Unsere Themen im Februar: Birnen-Tarte und Britische Kinderbuchklassiker

Sonntag, 25.2. ab 15 Uhr

 

Wiederaufnahme

Radical Minds (UA)

Theaterhaus G7 Generalprobe "Radical Minds" Regie: Pascal Wieandt Mit: Marie Scholz, Dennis Dagli und Jo Schmitt Ausstattung und Bühne: Linda Johnke Foto Thomas Troester

Es geht in dieser grenzenlosen Welt um Kommunikation. Sie entscheidet über den Umgang in einer Gesellschaft, bestimmt das Klima zwischen Staaten, und prägt die Wahrnehmung – oder das, was viele Menschen als richtig und wahr empfinden. Theoretisch kann jeder gelogene Facebook-Eintrag mehr Menschen in Deutschland erreichen als die Nachrichtensendung der Tagesschau. Nicht zufällig haben gerade jene Populisten Konjunktur, die möglichst schrill, apokalyptisch und undifferenziert daherreden. Enthemmte Kommunikation radikalisiert, sie befördert den Hass, sie reißt Barrieren von Anstand und Würde ein. Radical Minds untersucht die Radikalisierung der Gesellschaft und ihre modernen Kommunikationsformen in Echtzeit.

Regie: Pascal Wieandt

Mit: Marie Scholz, Dennis Dagli und Jo Schmitt

Ausstattung und Bühne: Linda Johnke

2., 3., 9. & 10. März um 20 Uhr.

 

Palastica (UA)

Premiere am 15. März um 20 Uhr.

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„Wie fühlt es sich an, wenn das Haus, in dem du wohnst, abgerissen wird? Wenn du ein Leben lebst, das nicht deins ist und nicht mehr sicher ist? Und plötzlich steht der Mann mit der Meerkatze vor der Tür…“
Was als vermeintlich naturalistische Milieu-Studie seinen Ausgang nimmt, entwickelt sich zusehends zu einem aberwitzigen Comic-Strip, ja zum absurden Splatter-Movie. Und das gibt es bei uns jetzt in der Uraufführung zu sehen.
Der Hamburger Autor Carsten Brandau, der seit 2003 Theater- und Hörspieltexte schreibt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde, hat eine Groteske geschrieben, „ein Stück, in dem die Figuren ihrem Ende mit popeyehaftem Gleichmut entgegentanzen“ (Deutschlandfunk). Es heißt „Palastica“ und beschreibt ein wahres Wohnraum-Horrorszenario.

Regie: Inka Neubert

Bühne und Ausstattung: Linda Johnke

Musik: Johannes Frisch

Mit: Jo Schmitt, Fiona Metscher, Ekaterina Ivanova, Irina Maier, Björn Luithardt und Christoph Bertram.

Weitere Spieltermine: 16., 17., 23. & 24. März und 12., 13., 19. & 20. April. Jeweils um 20 Uhr.

 

SAVE THE DATE

HEREANDNOW – A THEATRE FESTIVAL

2. bis 6. Mai 2018

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Alle zwei Jahre veranstaltet das Theaterhaus G7 das englischsprachige Theaterfestival HEREANDNOW – bundesweit das einzige regelmäßig stattfindende Theater- und Performancefestival mit ausschließlich englischsprachigen Produktionen. Und 2018 ist es wieder soweit! Vom 2. bis 6. Mai zeigen wir in der diesjährigen Ausgabe fünf herausragende, aktuelle englischsprachige Produktionen aus Großbritannien.

Mit dabei sind bekannte und gern gesehene Gäste an unserem Haus wie die englischen Theatermacher und Performer Daniel Bye, der mit seiner aktuellen Produktion „Instructions for Bordercrossing“ unsere Bühne entern wird, und Chris Thorpe, der gemeinsam mit dem portugiesischen Theatermann Jorge Andrade in „Your Best Guess“ die vermeintliche Vorhersehbarkeit unserer persönlichen Geschichte analysieren wird.

Dazu kommen einige neue Gesichter wie die schottische Joan Clevillé Dance-Kompanie und ihr verspielt-philosophisches Tanztheaterstück „Plan B for Utopia“ oder das warmherzig-musikalische Storytelling-Format „Turntable“ des in Schottland lebenden Iren Michael John McCarthy. Und ganz besonders freuen wir uns auf die Mannheim-Premiere von „Nassim“, der neuen Theaterarbeit von Nassim Soleimanpour, dem Autor und Macher von „White Rabbit Red Rabbit“ und dem Bush Theatre in London.

HEREANDNOW wird ermöglicht durch die Unterstützung von Roche Diagnostics, SKF Lubrication Systems und dem Kulturamt der Stadt Mannheim.

HEREANDNOW entsteht in Zusammenarbeit und mit Unterstützung des British Council, dem Made in Scotland Programme und ist Mitglied im Partnerprogramm UK/GERMANY2018.

Das komplette Programm finden Sie ab dem 1. März online unter www.hereandnow-festival.de.