TiG7

Die Website des Theaterhauses G7

Der Reservist (DSE)

Ab 10. Februar wieder bei uns!

„Auf jeden Fall war das irgendwann in den 90ern, und der Untergang des Kommunismus, der Tod von Kurt Cobain, der Hip Hop, das Klonen, AIDS und sogar das Internet gingen uns sowas von am Arsch vorbei.“

Beim Heidelberger Stückemarkt 2016 erhielt Thomas Depryck für „Der Reservist“ den Internationalen Autorenpreis.

Deutschsprachige Erstaufführung bei uns am Theaterhaus G7



Letztes Update: 20.02.

Der Reservist (DSE)

reservist

In Der Reservist rückt Thomas Depryck auf ebenso witzige wie konfrontierende Weise der Arbeit zu Leibe. Angestellt sein, Arbeit haben, Arbeit verrichten sind entscheidende Aspekte unserer Gesellschaft – wer keinen Job hat, gehört nicht dazu. Die zentrale Figur des Stücks hat sich bewusst gegen einen Job entschieden. Sie verortet sich mutwillig und bereitwillig außerhalb des Arbeitsmarktes und will damit der Gesellschaft einen Dienst erweisen. Sie sieht sich selbst als Reserve – wie die Armee für den Notfall eine Reserveeinheit braucht, will sie als Reservist zur Verfügung stehen.

Beim Heidelberger Stückemarkt 2016 erhielt Thomas Depryck für Der Reservist den Internationalen Autorenpreis.

Regie: Inka Neubert

Ausstattung: Marcela Snaselova

Video: Norbert Kaiser

Mit: Hanna Gandor, Vincenzo Tatti, Jo Schmitt

Thomas Depryck, geboren 1979, schreibt Theatertexte, Drehbücher und arbeitet als Dramaturg eng mit dem Regisseur Antoine Laubin zusammen. Der Reservist erschien 2009 und wurde für den Prix de la critique Théâtre et Danse de la Fédération Wallonie-Bruxelles nominiert und gewann 2013 den Prix Georges Vaxelaire der Académie royale de langue et de littérature françaises de Belgique.

Termine: 10. & 11., 16. bis 18. und 23. bis 24. Februar.

Jeweils um 20 Uhr.

Spätschicht #2

SCHORLE4U

IMG_7513

Ein Pfälzer Dubbeglas fasst 0,5 Liter Flüssigkeit, besitzt 18 geschliffene Dubben und wurde der Legende nach von Metzgern und Schlachtern erfunden, damit einem bei der fettigen Arbeit die gute Weinschorle nicht aus den Händen rutschen konnte. Und auch wir halten die Schorle an diesem Abend gut fest und hoch. Als Ursprung allen Gutens und Rechtens. Als wohlige Höhle der sicheren Welt und dem Anfang der wirklichen Freiheit.

Die Spätschicht-Talker Radtke und Mand erweitern mit SCHORLE4U den traditionellen Trinkraum und unter Umständen sogar ihren Horizont. Machen (und trinken) Sie mit.

Mit: Robin Radtke und Bernd Mand
Samstag, 25. Februar um 22 Uhr

Karten: 5 Euro, mit Schorle-ABO 15 Euro

 

Schumacher & Adenauer

Ab dem 2. März wieder bei uns!

logo-schumacher-und-adenauer

Eine Geschichte über Städte. Genauer gesagt viele Geschichten über zwei Städte.

Mannheim und Ludwigshafen – zwei Städte, die so einiges verbindet.

Und so einiges trennt.

Ein Abend mit Brückengeschichten, Liebesgeschichten und noch so einigen anderen Geschichten über die launige Beziehung zwischen unseren beiden Städten. Schumacher & Adenauer lautet der Titel der Produktion, die ausgehend von  tatsächlich erlebten Liebesgeschichten zwischen Mannheimer und Ludwigshafener BürgerInnen dem Verhältnis der beiden Städten auf die Spur kommen möchte. Wie stehen die Mannheimer zu ihrer Nachbarstadt? Was halten die Ludwigshafener von den Quadratebewohnern auf der anderen Rheinseite? Gibt es so etwas wie eine historisch begründete Rivalität oder haben wir es gar mit lange anhaltenden Trennungsschmerzen zu tun?

Regie: Pascal Wieandt
Dramaturgie: Bernd Mand
Bühne & Kostüme: Marcela Snaselova
Mit: Irina Maier und Dennis Dagli

Termine: 2. bis 4., 10. & 11. März. Jeweils um 20 Uhr

Seniorentag am 8. März um 17 Uhr!

 

Eine Zusammenarbeit zwischen dem Kulturzentrum dasHaus und dem Theaterhaus G7.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Stadt Ludwigshafen und das Kulturamt der Stadt Mannheim.

 

unter.wasser – a farewell party

Eine Reise an die Ränder Realität.

Gastspiel vom figuren theater tübingen

unter.wasser - figuren theater tübingen

Wir alle kennen sie, die Tage unter Wasser, die Minuten und Sekunden ohne Sauerstoff und Gleichgewicht, plötzliche Momente in einer anderen Wirklichkeit. Die Inszenierung des figuren theater tübingen taucht zu diesen Momenten, zu Vergessenem und Versunkenem und schafft Begegnungen unter der Wasseroberfläche der Realität. Da sitzt sie uns am Tisch gegenüber, die Zeit, das alte Luder, und trinkt Schnaps. Sie lädt ein zum Erinnern und Vergessen, zum Abschied vom einen und der Ankunft in einem anderen Leben.

Zwei Darsteller, ein altes Radio und erstaunliche Erscheinungen bitten zu einer Reise in unbekannte Sphären. Mit Mitteln des Figurentheaters verschieben sich die Grenzen der Wahrnehmung und die Schwerkraft wird ausgehebelt. Ein poetischer Tauchgang mit Wasser und Schnaps für 30 Zuschauer.

 

Mit: Sabine Effmert und Christian Glötzner
Regie: Frank Soehnle
Ausstattung: Ulrike Andersen, Anja Kilian und Frank Soehnle
Musik: Johannes Frisch
Assistenz: Leonard Wanner
Logbuch Begleitung: Birgit Heiderich
Fotos: Leo Wagner


Eine Koproduktion des figuren theater tübingen mit dem Figurentheater Bremerhaven, Glötzner Produktionen, Figurentheater Anja Kilian Hamburg und Sabine Effmert.
Gefördert vom Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg, dem Kulturamt der Universitätsstadt Tübingen und dem Kulturamt Bremerhaven.

Freitag, 7. April um 20 Uhr

Eintritt: 14 Euro, ermäßigt 10 Euro