Theaterhaus G7

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Reden am Ende des Lebens & Tages des Schweigens

Objekttheater
Labor für Auflösung und Trost
Tage des Schweigens
von Maren Kaun

„Ich wollte dir nur kurz sagen, dass ich die Wette gewonnen habe, ich sterbe als Erster“, sagt ein Sterbender seinem Freund am Telefon. Und dann: noch fünf Tage warten, Tür auf, Tür zu, transparenter werden, im Raum schmelzen, sich auflösen. Die Umgebung verschwimmt. Es kommen und gehen Freunde, Ärzte, Pfleger. Tage des Schweigens, weil alles gesagt ist. Aber: Was war eigentlich der Wetteinsatz?

Ein kurzes Stück mit Objekten und Figuren über die Süße und die Bitterkeit des Sterbens, des Lebens und des Schweigens, integriert in das Gespräch „Reden am Ende des Lebens“.

 

Gespräch
Labor für Auflösung und Trost
Reden am Ende des Lebens

Der Tod ist alltäglich. Und doch fühlen sich die meisten Menschen auf Gespräche mit Sterbenden oder Hinterbliebenen nicht vorbereitet. Wie können sie ihren Angehörigen helfen? Und wie sich selbst? Was Sterbende erleben, lässt sich nur bedingt kommunizieren. Und viele Angehörige fühlen sich zerrieben zwischen Erwartung, Wünschen und Gefühlen.

Auch angesichts des Todes hilft es zu sprechen. Und es gibt Menschen, die sich genau darauf spezialisiert haben. Ein Sterbebegleiter und eine Bestatterin nehmen gemeinsam mit dem Publikum Platz an einer großen Tafel, um sich auszutauschen über das Sprechen mit Sterbenden, über Trauer und Tod.

Mit Harald Stiller (Leiter des Instituts für Klinische Seelsorge, Heidelberg) und Cassandra Yousef (Bestatterin)
Moderation Philipp Bode

Termin 27. November, 19 Uhr

Im Anschluss: Feierlicher Abschluß des Sprechlabor