Theaterhaus G7

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Der Staat

DIY-Spoken Word-Performance

Der Staat

von Alexander Manuiloff (Bulgarien)
aus dem Englischen von Hannes Becker

Alexander Manuiloffs literarischer Theatertext „Der Staat“ braucht dezidiert weder Regisseur*in noch Schauspieler*in, er macht das Publikum zum Co-Autor und Akteur einer jeden Aufführung. Thematisiert wird ausgehend von der Selbstverbrennung eines jungen Bulgaren im Jahr 2013 die Frage danach, wie eine Gesellschaft sich über ihre Werte konstituiert und was notwendig ist, um gemeinsam in einem Staat leben zu können.

„Der Staat“ will eine Diskussion initiieren, eine Auseinandersetzung. Über und mit dem Theater. Ja. Aber nicht nur. Sondern auch über die Welt und mit der Welt. Denn Theater kann nur Welt meinen. Und deshalb handelt „Der Staat“ auch nicht nur vom Theater. Er handelt von der Welt, von der Möglichkeit eines respektvollen Miteinanders und von der öffentlichen Selbstverbrennung des Plamen Goranov.  Und das ist es, was mir diesen Text so sympathisch macht. Dass er vornehmlich von einer Frage handelt, die ich gerade im Theater wieder so dringend hören möchte: Wie wollen und können und sollen wir miteinander leben? (Carsten Brandau, Autor)