Theaterhaus G7

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remix: schmitt/frisch/charms

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„Begegnung. Da ging einmal ein Mensch ins Büro und traf unterwegs einen anderen Menschen, der soeben ein französisches Weißbrot gekauft hatte und sich auf dem Heimweg befand. Das ist eigentlich alles.“

Nonsens, kafkaeske Bedrohung und bitterer Ernst gehen bei Daniil Charms eine osmotische Verbindung ein. Aber eigentlich beschreibt er in seinen Text-Miniaturen nur die Absurdität des Lebens um ihn herum. 

Daniil Charms, 1906 in Petersburg geboren, war zu avangardistisch für seine Zeit. Seine absurden Texte wurden verboten und er wurde mehrfach verhaftet. Er starb 1942 während der Blockade von Leningrad im Gefängnis und wurde erst 1956 rehabilitiert.

Jo Schmitt liest an diesem Abend Texte von Daniil Charms und Johannes Frisch macht am Kontrabass Musik dazu.

 

remix.
Performance, Pop und Poesie – ein Dreiergespann, das auf uns Zuhörer und Zuschauer eine immens starke Wirkung ausübt. Was genau macht Musiktexte so anziehend, was ein Konzert so nachhaltig spannend? Warum finden wir immer mehr Pop im Theater? Und wie kann Poesie performt werden?
Mit der Veranstaltungsreihe remix untersuchen wir die Schnittstellen zwischen Musik, Text und Performance. Wir zeigen Grenzgänger, Texttüftler und Protagonisten der konzertanten Wortkunst. Aber auch die Helden der theatralen Musikverwertung und die wissenschaftlichen Beobachter in Sachen Musiklyrik.

remix ist eine Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Mannheim.

Karten: 14 Euro, ermäßigt 10 Euro