Theaterhaus G7

Die Website des Theaterhauses G7

BESSER SCHEITERN – Baden gehen (UA)

Baden gehen_A4

Eine Kooperation von Theaterhaus G7 und Club der Polnischen Versager, Berlin.

Die Gebrüder Gerlach Defizienzoptimierungs-AG ist ein unwesentlich relevantes Familienunternehmen, das sich seit Generationen zum Ziel setzt, das Image des Scheiterns und Versagens zu repositivieren, indem es für Personen und Personengruppen verschiedene, individuell abgestimmte Defizienzoptimierungsprogramme anbietet, um sich so seinem ganz persönlichen Misserfolg auf eine unbeschwerte Art wieder neu und unvoreingenommen annähern zu können. Die Programme, die sich vor allem an Menschen im Alter zwischen 0 und 99 richten, umfassen Themengebiete wie „Untauglichkeitstraining“, „Mangelhaftigkeitsfestigung“, „Perfektionsdrangabbau“ oder auch „Erfolgsvermeidungsstrategien jeglicher Art“. 

Dabei war bereits dem Gründer der Gerlach Defizienzoptimierungs-AG, Friedhelm Wendelin Gerlach (1804 – 1876) eine entspannte, wohltuende Atmosphäre stets äußerst wichtig. Bei seiner Rede zur Firmengründung im Jahre 1855 sprach er die bis heute immer noch als Grundsatz für das Unternehmen dienenden Worte: „Hätten alle Scheitervorgänge der letzten Jahrhunderte in angenehmer, wohltuender Atmosphäre stattgefunden, müssten wir uns heute nicht mit diesem eklatanten Negativimage dieser doch so wichtigen Vorgänge herumplagen und unsere Welt würde in einem viel höheren Masse als jetzt Erkenntnisse gewinnen und verwerten können.“ 

Der Club der Polnischen Versager wird für 9 Tage eine bespielte Rauminstallation zum Thema „Scheitern“ im Foyer des Theaterhauses G7 für Einzelpersonen und Kleingruppen anbieten. Im Zentrum werden zwei Badewannen stehen – soviel sei schon mal verraten. Die Gebrüder Gerlach, verkörpert durch Christoph Theussl und Matthias Lenz, treten mit den Badegästen in Kontakt und führen mit diesem ihr Defizienzoptimierungsprogramm durch. 

Vom 17. bis 25.11., täglich von 18 bis 22 Uhr. Bei Veranstaltungen immer vor und nach der jeweiligen Vorstellung.

Eintritt frei.

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

BASFw_wh100tr_4c

 

 

Tor 4 – BASF fördert Kunst
Warum wird eigentlich alles besser? Damit setzen sich 16 Projekte aus den Bereichen Musik, Tanz und Literatur bis hin zur bildenden Kunst auseinander. Sie sind Ergebnis des neuen Kulturförderprogramms Tor 4, mit dem BASF den Diskurs in der Metropolregion Rhein-Neckar anregen möchte. Das Unternehmen schreibt eine gesellschaftlich relevante Fragestellung aus, zu der Institutionen Kunstprojekte einbringen können. Dafür stellt BASF rund 500.000 Euro zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.basf.de/tor4