Theaterhaus G7

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SYNTOPIA

SYNTOPIA ist eine dreiteilige Veranstaltungsreihe, die im März 2023 am Theaterhaus G7 in Mannheim stattfinden soll. In drei Veranstaltungsblöcken arbeiten jeweils zwei Künstler*innen (-Gruppen) in Tandems zu einem Thema, das von globaler Tragweite ist:

  1. Klimawandel
  2. Globale Produktionszusammenhänge
  3. (Ent-) Demokratisierung

Diese Probleme sind zwar global aber deren Folgen wirken sich in den einzelnen Regionen der Welt unterschiedlich aus. Einen Teil des Tandems bildet jeweils ein*e Künstler*in aus der Region Mannheim. Ihr oder ihm gegenüber steht ein*e Künstler*in aus der Region der Welt, in der das alltägliche Leben durch das jeweilige Thema und die Auswirkungen diesbezüglicher problematischer Entwicklungen unmittelbar betroffen ist. Die Künstler*innen arbeiten mit unterschiedlichen Medien und Ausdrucksformen – hierüber machen wir auf konzeptueller Ebene keine Vorgaben. Die so entstandenen Tandems arbeiten in einer Art künstlerischer Brieffreund*innenschaft miteinander: Am Anfang steht eine Skizze, ein Bild, ein Text, ein Video o.ä., auf das die jeweils andere Seite künstlerisch reagiert. Derart sollen die Tandems mindestens drei Phasen des Austausches durchlaufen. Die entstandenen künstlerischen Arbeiten werden während der Projektphase im März in einer kurzen gemeinsamen Residenz im Theaterhaus G7 fertiggestellt und präsentiert.

Wir planen zu jedem der Themen ein offenes Gesprächsformat, das seinen Impuls aus der künstlerischen Arbeit bezieht und in dem das Publikum ganz konkret aufgefordert ist, sich mit den eingeladenen Künstler*innen auszutauschen und Stellung zu beziehen, Eindrücke zu schildern, Fragen zu stellen und Antworten zu diskutieren. Die Künstler*innen haben hier Gelegenheit, von dem Prozess der gemeinsamen Arbeit über räumliche, kulturelle und ökonomische Grenzen hinweg zu berichten und gemeinsam mit dem Publikum zu reflektieren.

Die Moderation des Gesprächs übernimmt nach Möglichkeit eine Person, die sich im Kontext der beiden beteiligten Künstler*innen auskennt und ihnen auch sprachlich gerecht werden kann. Hierfür wollen wir gezielt Menschen ansprechen, die in Deutschland leben und aus dem betreffenden Land/der betreffenden Region kommen.

Ein breites Rahmenprogramm ermöglicht es Gruppen, Initiativen, Unternehmen oder Einzelpersonen, die sich in Mannheim mit dem jeweiligen Thema aktivistisch, künstlerisch, wissenschaftlich oder journalistisch auseinandersetzen, während der Veranstaltungsreihe einzubringen und am Gespräch zu partizipieren.

Hier werden wir euch in Kürze über das Programm von SYNTOPIA informieren!

 

 

Tor 4 – BASF fördert Kunst Wie geht das neue Wir? Damit setzen sich 11 Projekte aus den Bereichen Musik, Tanz und Literatur bis hin zur bildenden Kunst auseinander. Sie sind Teil des Kulturförderprogramms Tor 4, mit dem BASF die Kulturorte der Metropolregion Rhein-Neckar als Orte des Dialogs zwischen verschiedenen Lebenswelten stärken möchte. Auch BASF ist Partner dieses Dialogs: Das Unternehmen schreibt jährlich eine gesellschaftlich relevante Fragestellung aus, zu der Institutionen Kunstprojekte einbringen können. Weitere Informationen unter
www.basf.de/tor4